Schröpfen

Schröpfen wird als traditionelle chinesische Heilmethode schon seit mehr als 2000 Jahren eingesetzt. Durch Schröpfen können körpereigene Stoffe gezielt aktiviert werden, womit auch das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird und Cellulite behandelt werden kann. Sie finden in dieser Shopkategorie "Schröpfen" eine erlesene Auswahl an Sets und speziellen Schröpfgläsern, mit denen die Durchblutung aufgrund des Unterdrucks verbessert werden kann. Gönnen Sie Ihrem Körper eine erholsame Schröpfkur - ganz ohne Chemie und Nebenwirkungen, Schröpfen ist der Geheimtipp gegen cellulitis!

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Schröpfen - das Prinzip hat nichts mit dem Geldbeutel zu tun
Dass das trendige Schröpfen im medizinischen Sinn nichts mit "Geldbeutelschröpfen" zu tun hat, ist uns allen wahrscheinlich gewärtig. Der Spruch gilt ja auch nur im übertragenen Sinn, zeigt aber schon ein wenig das Prinzip auf. Es besteht darin, dass verschieden große, glockenähnliche Schröpfgläser mit einem Durchmesser von etwa drei bis sechs Zentimetern aus Glas, Kunststoff oder Silikon auf die Haut aufgesetzt und anschließend ein leichter Unterdruck erzeugt wird. Der Unterdruck kann durch Vakuumpumpen, durch Aufsetzen kleiner Gummibälle oder bei Silikonköpfen einfach durch leichtes Zusammendrücken erzeugt werden, weil die elastischen Glocken wieder ihre ursprüngliche Form annehmen wollen und deshalb eine leichte Saugwirkung verursachen.

Worin besteht nun die medizinische Wirkung oder der Nutzen für den Patienten?
Durch den leichten Unterdruck innerhalb der Schröpfgläser wird die Haut ein wenig in die Gläser hineingezogen, und es kommt zunächst zu einem leichten Flüssigkeitsaustritt aus den Blut- und Lymphgefäßen in das umliegende Gewebe. Im Prinzip handelt es sich um ein leichtes Ödem, etwa mit einem "Knutschfleck" vergleichbar. Das Immunsystem reagiert auf die innere Verletzung durch Herbeirufen von Leukozyten, die die ausgetretene Flüssigkeit "wegräumen", und gleichzeitig entstehen leichte Entzündungsreaktionen, die eine verstärkte Durchblutung des Areals bewirken. Insgesamt stellt sich ein beschleunigter Stoffwechsel in den geschröpften Hautregionen ein, so dass auch der Reparaturmechanismus und das Wegräumen nicht mehr verwertbarer Stoffe beschleunigt werden. Das umliegende Gewebe erfährt eine natürliche "Runderneuerung", und etwaige Muskelverspannungen und Faszienverklebungen können dadurch aufgelöst werden. Weil bestimmte Punkte auf der Haut über die sogenannten Head-Zonen mit bestimmten Organen in Verbindung stehen, kommt das Schröpfen zur Linderung und Heilung einer großen Anzahl verschiedener Beschwerden ? auch von inneren Organen - zur Anwendung.

Wie wird geschröpft und wie unterscheiden sich die einzelnen Methoden?
Das Grundprinzip des Schröpfens wie oben beschrieben wird in leichter Modifizierung als trockenes, als nasses oder blutiges Schröpfen und als Schröpfkopfmassage angewandt. Die einfachste Art ist das trockene Verfahren. Die Schröpfköpfe werden auf die Haut aufgesetzt und anschließend der leichte Unterdruck erzeugt. Die Verweildauer der Schröpfköpfe dauert nur wenige Minuten und richtet sich nach Anweisung des Therapeuten oder nach der Gebrauchsanweisung bei einer Anwendung zuhause.

Bei der nassen oder blutigen Schröpfung wird die Haut vor der Schröpfung vorher ein wenig mit einer Blutlanzette angeritzt. Nach Aufsetzen der Schröpfgläser tritt ein wenig Blut und Gewebsflüssigkeit aus der angeritzten Haut in die Schröpfglocken. Der Effekt der Schröpfung soll dadurch verstärkt werden. Es handelt sich um ein typisches Ausleitverfahren, das Immun- und Lymphsystem durch die körperliche Ausleitung der Flüssigkeit entlastet, denn beim trockenen Verfahren muss die in das Gewebe eingetretene körpereigene Flüssigkeit zur Gänze vom Immunsystem abgebaut und phagozytiert werden.

Als ausgesprochen angenehm wird die Schröpfkopf- oder Schröpfmassage empfunden. Die Hautpartie, die behandelt werden soll, wird eingeölt, bevor der Schröpfkopf aufgesetzt wird. Das Öl auf der Haut erlaubt es, den Schröpfkopf hin und her oder kreisend zu bewegen. Die Schröpfmassage ermöglicht eine relativ großflächige Behandlung, die eine starke Durchblutung zur Folge hat.

Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Materialien der Schröpfköpfe?
Während ursprünglich Schröpfköpfe ausschließlich aus transparentem Glas gefertigt wurden, sind heute auch Materialien wie transparenter Kunststoff ? ähnlich wie Plastikgläser ? und biokompatibles, hautfreundliches Silikon in unterschiedlichen Farben üblich. Schröpfköpfe aus sogenanntem unzerbrechlichem Glas sind besonders hygienisch, weil sie leicht gereinigt werden können. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Die Gefahr eines Bruchs oder einer Zersplitterung ist nur gering. Zur Erzeugung des Unterdrucks sind die Gläser auf Gummibällchen oder auf kleine Vakuumpumpen angewiesen. Die Vakuumpumpen bieten darüber hinaus den Vorteil, dass die Stärke des Unterdrucks variiert und je nach Behandlungsstelle angepasst werden kann.

Häufig werden die Schröpfköpfe aus klar transparentem Kunststoff angeboten. Optisch gleichen sie den aus Glas gefertigten Glocken. Auch Handhabung und Erzeugung des Unterdrucks unterscheiden sich nicht von den gläsernen Modellen. Eine Splitterung ist auch bei stärkerer Gewaltanwendung ausgeschlossen.

Das sogenannte Silikon Schröpfen erfreut sich mittlerweile besonderer Beliebtheit, weil ein Schröpfkopf aus Silikon, der auf Biokompatibilität und auf Hautfreundlichkeit dermatologisch getestet wurde, besonders praktikabel ist. Das Silikon Schröpfen kommt gänzlich ohne jegliche Hilfsmittel aus wie Gummibällchen oder Vakuumpumpen zur Erzeugung des Unterdrucks aus. Sie werden in drei verschiedenen Stärken und Größen und in vielen unterschiedlichen Farben angeboten. Sie sind ebenfalls leicht zu reinigen und besonders gut für die trockene Methode und für die Schröpfkopfmassage geeignet.

Welche Krankheiten lassen sich mit Schröpfen behandeln?
Weil die inneren Organe mit verschiedenen Hautarealen verbunden sind und wie in der Akupunktur üblich, über die Hautareale direkt stimuliert werden können, sind der Behandlung fast keine Grenzen gesetzt. Als besonders geeignet haben sich die Verfahren unter anderem bei folgenden Beschwerden gezeigt:
  • Migräne und andere Arten von Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck und niedriger Blutdruck
  • Bronchitis und Asthma
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Verdauungsprobleme
  • Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme sowie Hexenschuss (Lumbago) und Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk
  • Depressionen und Schwächezustände
  • Ohrensausen, Tinnitus und Schwindelgefühle
Die Anwendungen richten sich nach Anweisung des Therapeuten oder nach den von den Herstellern der Schröpfgarnituren mitgelieferten Anwendungsempfehlungen.
Wenn Sie großen Wert auf chinesische Heilmittel, wie zum Beispiel auf das Schröpfen legen, sollten Sie sich einmal bei uns umsehen. Eventuell können Sie sich über ein Schröpfset von uns begeistern lassen, mit dem Sie eine besondere Vakuum Massage zu Hause selbst bei Bedarf praktizieren können. Die Gläser bestehen aus Plastik oder Glas, so dass Sie absolut nichts falsch machen können. Aktivieren Sie die körpereigenen Stoffe, damit sie sich quasi selbst entgiften. So können Sie nämlich Ihr eigenes Immunsystem nachhaltig sogar stärken. Indem Sie Ihre eigene Durchblutung durch den Unterdruck beim Schröpfen verbessern, können Sie den Körper nachhaltig gesund halten.

Keine chemischen Nebenwirkungen

Sparen Sie sich chemische Mittel mit Nebenwirkungen und setzen Sie auf eine erholsame Schröpfkur. Wenn Sie nicht gleich einen gesamten Schröpfkoffer bestellen wollen, können Sie auch aus unserem Gläser Sortiment für das Feuerschröpfen wählen.

Hilfe bei Verdauungsproblemen, Asthma und Grippe

Auf das Schröpfen können Sie zum Beispiel setzen, wenn Sie an einer Erkältung oder an einer Grippe, bzw. einer akuten Bronchitis oder an Asthma leiden. Vielen Menschen, die an einer chronischen Rachenentzündung oder Mandelentzündung leiden, konnte schon durch das Schröpfen geholfen werden. Wenn Sie Verdauungsprobleme oder rheumatische Beschwerden haben, können Sie es ebenfalls einmal mit dieser traditionellen chinesischen Heilmethode probieren. Selbst dann, wenn Sie gegen Cellulite ankämpfen, können Sie sich Verbesserungen.
Cellulite ist der medizinische Fachbegriff für ein Beschwerdebild, für welches der Volksmund auch den wenig schmeichelhaften Begriff Orangenhaut geprägt hat. Der Name leitet sich vom optischen Erscheinungsbild der Orange mit ihrer dellenförmigen Oberfläche ab. Die im Grundsatz harmlose, jedoch recht unästhetische Hautveränderung ist hauptsächlich an den Oberschenkeln und im Gesäßbereich zu beobachten und betrifft nahezu ausschließlich Frauen. Obwohl Intensität und Ausmaß des unerquicklichen Phänomens anlagebedingt sind und dementsprechend familiär gehäuft auftreten, weisen im fünften Lebensjahrzehnt über 80 Prozent aller Frauen die unschönen Hautveränderungen unterhalb der Hüftpartie auf.   

Ursachen und Zusammenhänge  
Für betroffene Frauen mag es ein Trost sein, dass es sich bei ihrer Orangenhaut um kein Krankheitssymptom, sondern um ein ausschließlich kosmetisches Problem handelt. Infolge einer östrogenbedingten Bindegewebsschwäche verliert die weibliche Haut in der mittleren Lebensphase zunehmend an Elastizität. Die Haut wird dünner und dehnbarer, die gefürchteten Dellen treten hervor. Die Wahrscheinlichkeit einer Cellulite verstärkt sich überdies durch einen erhöhten Körperfettanteil, welcher bei Frauen aufgrund von Schwangerschaft und Stillzeit seit Jahrmillionen um durchschnittlich 25 Prozent über dem der Männer liegt.

Erfolgversprechender Behandlungsansatz

Schröpfen ist ein bewährtes naturheilkundliches Heilverfahren, welches auf eine jahrtausendelange Tradition zurückblicken kann. Bei der Bekämpfung ihrer Orangenhaut bedienen sich Frauen seit alters dieser im Unterschied zur Schulmedizin nebenwirkungs- und schmerzfreien Heilmethode. Die Schröpfgläser erzeugen einen Unterdruck auf der Hautoberfläche, was eine wohlige Wärme erzeugt und den Blutfluss steigert. Nach dem Schröpfen wirkt die Haut je nach Dauer und Intensität der Behandlung rosa bis leicht rötlich und bereits nach wenigen Anwendungen deutlich straffer. Wenn Sie die Schröpfgläser regelmäßig auf Ihre von Cellulite betroffenen Hautstellen aufsetzen, wird der Stoffwechsel angeregt, wodurch sich auch das tieferliegende Bindegewebe nachhaltig liftet und verjüngt. Die Schröpfgläser sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich ideal auf die Abmessungen der betroffenen Hautpartien abstimmen. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Problemzonen täglich für zehn bis fünfzehn Minuten auf diese Weise zu behandeln, sollten sich bereits nach wenigen Wochen erste Erfolge einstellen.